Die goldene Olympiade in Samarkand ist vorbei, doch ihre Folgen entfalten sich erst. Zwei usbekische Großmeister — Nodirbek Abdussattorow (2780) und Dschawochir Sindarow (rund 2777) — haben sich in der Weltspitze gefestigt, und auch andere Helden des Turniers stehen in den Top Ten. Für ein Land, das erst vor vier Jahren seine erste olympische Goldmedaille gewann, ist das das Ergebnis eines ganzen Schachprogramms — kein Zufallssieg.
Was kommt als Nächstes für die Sieger? Usbekistan bestätigt: Sein größtes Kapital ist die Jugend. Abdussattorow und Sindarow setzen die Saison in der Grand Tour und den Mannschaftsligen fort, wo Ratingpunkte in Partien gegen die besten Spieler der Welt geholt werden. Für Armenien ist der Maßstab klar: Die Samarkand-Erfahrung — fünf Siege in sechs Runden und ein Medaillenkampf bis zur vorletzten Runde — zeigt, dass das Team auf dem richtigen Weg ist, und das Rating der armenischen Großmeister dürfte nach dem Turnier steigen.
Die Ratingliste aktualisiert sich Anfang Oktober — dann werden die genauen Veränderungen nach der Olympiade sichtbar: Wen die elf Runden gehoben haben, wer gegen die Favoriten Punkte verlor. Für Clubs und Schulen ist das auch ein Maßstab: Die Namen, die Kinder nächste Saison in den Turniertabellen sehen, entstehen gerade jetzt. Wir verfolgen die Updates und berichten, wie sich die Weltspitze verschoben hat.
| Helden von Samarkand | Rating |
|---|---|
| Nodirbek Abdussattorow (Usbekistan) | 2780 |
| Dschawochir Sindarow (Usbekistan) | ≈ 2777 |
| Magnus Carlsen (Norwegen) | Welt-Nr. 1 |
| Olympia-Ergebnis | Usbekistans Gold daheim |
Was weiter. Der nächste große Start — Grand-Tour-Etappen und der Start der Mannschaftsligen. Wir berichten, welche Helden von Samarkand an die Bretter gehen.
Quellen
Ararat internationale Online-Schule